User ticken anders …

Wer Online-Texte schreibt, muss wissen, wie Userinnen und User Informationen nutzen. Wir haben ihr Verhalten im Web – und seine Folgen für Texte – zusammengefasst:

Warum wir im Web nicht (gern) lesen

Fast 80 Prozent der Userinnen und User lesen nicht. Sie “scannen” Texte nach Informationen. Und klicken sich weg, wenn die Inhalte langweilen. Die Gründe liegen auf der Hand:

  • Das Lesen am Bildschirm ist anstrengend für die Augen. Wir brauchen rund ein Viertel mehr Zeit als beim Lesen auf Papier.
  • Das Internet ist ein aktives Medium mit aktiven Nutzern. Sie klicken auf Hyperlinks, scrollen durch Seiten, laden Daten herunter.
  • Im Web wartet eine unüberschaubare Informationsmenge auf uns.  Wenn nicht sofort klar ist, was eine Site bietet, klicken wir weiter.

Und was bedeutet  das für Online-Texte?

Die Texte auf einer Website müssen so gestaltet sein, dass die Userinnen und User sie rasch erfassen und verstehen können. Dabei helfen die drei Grundregeln nach Morkes und Nielsen:

  1. Machen Sie den Text scannbar. Die Struktur muss rasches Überfliegen ermöglichen.
  2. Schreiben Sie kurz und präzise. Ein Webtext darf nur halb so lang sein wie der Text einer Broschüre.
  3. Machen Sie den Text objektiv und glaubwürdig. Übertriebene Formulierungen und Ausdrücke schrecken viele Leserinnen und Leser ab.
Übrigens: Die Infothek von www.seibert-media.net hält viele gute Tipps zum Schreiben im Web bereit.

 

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