Schreibblockaden und was hilft

Sind Sie auch schon ratlos vor einem weißen Blatt gesessen? Unfähig, auch nur eine Zeile zu schreiben? Keine Sorge – damit sind Sie nicht alleine. So gut wie alle Texterinnen und Texter leiden immer wieder mal unter Schreibstörungen.

Bei der Arbeit an einem Text laufen Milliarden Impulse zwischen den beiden Gehirnhälften hin und her. Wenn zu viel abläuft im Kopf, besteht die Gefahr, dass schließlich gar nichts mehr läuft. Außerdem ist die Produktion von Texten oft mit starken Gefühlen verbunden: von der Anspannung durch Termin- und Erfolgsdruck über die Angst, sich zu blamieren bis hin zu überbordender Begeisterung, die wiederum lähmen kann.

Tipps, um in den Schreibfluss zu kommen

Doris Märtin hat in ihrem Ratgeber „Erfolgreich Texten“ ein paar gute Tipps parat, die ich hier gerne mit meinen Erfahrungen weitergebe:

  • Entspannen Sie sich. Schalten Sie vor dem Schreiben einen Gang herunter. Schauen Sie aus dem Fenster und lassen Sie das Projekt vor Ihrem inneren Auge vorbeiziehen. Kritzeln Sie aufs Papier, worauf es Ihnen ankommt. Am besten so lange, bis Sie sich wieder konzentrieren können.
  • Lassen Sie sich inspirieren. Holen Sie sich Ideen, zum Beispiel aus Büchern, Zeitschriften, Filmen oder Gesprächen mit Freunden.
  • Fassen Sie Ihr Ziel zusammen. Fassen Sie Ihr Kommunikationsziel, Ihre Kernaussage in einem Satz zusammen.
  • Entwickeln Sie Schreibrituale. Kochen Sie eine Kanne Tee, ehe Sie schreiben. Ziehen Sie Ihre Schuhe aus. Leiten Sie das Telefon um …
  • Sprechen Sie über Ihr Thema. Reden Sie mit Kolleginnen in der Kantine oder mit Ihrer PartnerIn beim Abendessen. Machen Sie Ihrer 10-jährigen Tochter begreiflich, worum es in Ihrem Artikel geht.
  • Wechseln Sie die Arbeitsumgebung. Das Büro oder der Schreibtisch haben Vorteile: Man/frau kann sich in einem eintönigen Ambiente besser konzentrieren. Aber wechseln Sie hin und wieder den Schreibort. Schreiben Sie auch mal im Café oder am Küchentisch.
  • Bewegen Sie sich. Wenn Sie sich blockiert fühlen, hilft es oft, ein wenig durch den Park zu laufen oder im Büro auf- und abzugehen.
  • Legen Sie sich „schöne“ Schreibsachen zu. Motivieren Sie sich mit Schreibutensilien, die Ihnen gefallen: zum Beispiel mit einem feinen Kugelschreiber, einem schön gebundenen Notizbuch oder knallbunten Post-Its.

Und, ist für Sie etwas Brauchbares dabei, um die Wörter fließen zu lassen?

 

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