Sinn und Unsinn von LIX, Flesch & Co

Unter der Lupe: Lesbarkeits-Indizes

Was macht eigentlich einen lesbaren Text aus? Spätestens seit dem Hamburger Verständlichkeitsmodell aus den 1980er Jahren wissen wir, dass ein guter Text nicht nur einfach geschrieben und gut gegliedert ist. Um anzukommen, muss er auch prägnant und anregend formuliert sein.

Und doch gibt es noch heute „Wording-Experten“, die die Verständlichkeit eines Textes einzig an einem Lesbarkeitsindex wie dem LIX aus dem Jahr 1968 messen. Das sorgt kurzfristig für Aha-Erlebnisse bei den Zuhörern – „Was, so schwierig schreiben wir?“ – aber das war’s auch schon. Warum? Weil ein solches Verfahren die Lesbarkeit ausschließlich formal bestimmt, nach der Länge der Sätze oder der Anzahl der Silben pro Wort. Ohne Rücksicht auf das Ziel des Textes, den Inhalt oder das Umfeld, in dem er erscheint.

Trotzdem kann es interessant sein, die eine oder andere selbstgeschriebene Zeile auf ihre Lesbarkeit zu testen. Vorausgesetzt, man nimmt das Ergebnis nicht todernst, sondern als Richtwert. Hier drei kostenlose Online-Tools auf Basis des „Vaters aller Indizes“ (Flesch) zum Ausprobieren:

Und, was ist bei Ihrem Test heraus gekommen?

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