Werbebriefe richtig planen

Sie möchten Ihre Kundinnen und Kunden über ein neues Produkt oder Service informieren – wissen aber nicht wie? Mit einem Werbebrief oder Direct Mailing erreichen Sie Ihre Zielgruppe wesentlich direkter als mit einer Anzeige oder einem Plakat. Aber dafür gilt es einiges zu beachten:

Einmalige Zusendung oder Serie?

Generell gilt: Mehrere Werbeschreiben steigern den Erfolg. Versenden Sie daher lieber drei Briefe an 100 Adressaten als ein einmaliges Schreiben an 300 Personen. Sie können Ihre Zusendung beispielsweise in drei Schritte teilen: ein Hauptmailing, eines zum Nachfassen und ein abschließendes Bestätigungs- oder Danke-Mailing.

Versand via Post oder E-Mail?

Der klassische Werbebrief sieht einem Privatbrief ähnlich. Er wird weitgehend personalisiert: z.B. mit einer Briefmarke, einer persönlichen Anrede und einer Unterschrift. Die Leserin und der Leser hat das Gefühl, einen „echten Brief“ in den Händen zu halten. Das schafft Nähe.

Viele Direct Mailings wecken mit einer kreativen Idee oder Gestaltung Aufmerksamkeit. Oft umfassen sie mehrere Elemente: Brief, Umschlag, Prospekt und Antwort-Element. Ihre Planung und Gestaltung ist in der Regel jedoch aufwändig und teurer.

Das E-Mailing ist rasch, einfach und kostengünstig – und es erreicht die Adressaten direkt in ihrer Mailbox. Auch fällt es den Lesern leichter, elektronisch zu antworten als eine Karte auszufüllen und aufzugeben. Andererseits verführen E-Mails oft zu „Schnellschüssen“. Da sie unpersönlicher sind, eignen sie sich weniger zur Neuanbahnung von Kundenkontakten. Werbe-Mails und E-Mails an mehr als 50 Personen bedürfen außerdem der vorherigen Zustimmung der Empfänger.

Woher kommen die Adressen?

Die geplante Stückzahl eines Mailings ist wesentlich für die Kosten und den Aufwand. Überlegen Sie daher gut, wie viele Personen Sie tatsächlich anschreiben. Wichtig ist auch, wen sie anschreiben möchten und wie Sie an die Kontakte und Adressen kommen.

  • Nutzen Sie eigene Quellen wie Visitenkarten, Kontakte von Veranstaltungen oder Empfehlungen und Tipps von Geschäftspartnern und Lieferanten.
  • Darüber hinaus können Sie Adressen aus externen Quellen besorgen: zum Beispiel über Kammern/Berufsfachverbände, Branchenbücher Fachzeitschriften oder Messekataloge. Professionelle Adressverlage bieten Listen gegen Bezahlung an. Eine Übersicht bietet der Dialog Marketing Verband Österreich auf www.dmvoe.at.

Wann ist der beste Zeitpunkt für den Versand?

Erwischen Sie den falschen Tag oder Ferienzeiten, nützt die beste Aussendung nichts. Achten Sie darauf, dass die Leser Zeit haben, um sich mit dem Mailing zu beschäftigen. Auch sollte es für Sie möglich sein, kurz darauf nochmals telefonisch nachzufassen. Vorsicht: Briefe und E-Mails, die an Feiertagen oder kurz vorher oder nachher eintreffen, werden erfahrungsgemäß kaum wahrgenommen.

Und noch ein Tipp zum Schluss: Auf www.versand.at finden Sie ein Tool zur Planung, Kalkulation und Organisation von Direct Mailings. Viele Druckereien und Lettershops bieten auch Gesamtpakete für Direct Mailings an – von Adressen, Druck und Kuvertierung bis Versand.

Wie ist Ihre Erfahrung mit Werbebriefen? Haben Sie Tipps für die Planung?

 

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