Neujahrsbücher: Die Schreibagentur empfiehlt …

Jetzt aber wirklich! Im Jahr 2015 liest das Schreibagentur-Team jene Bücher, die immer aufgeschoben wurden.

Michael Birner empfiehlt: „Cosa Nostra“ von John Dickie

Von den Olivenhainen Siziliens bis nach „Little Italy“: John Dickie entführt die Leserinnen und Leser in die Geschichte der berüchtigtsten Verbrechersyndikate der Welt. Einst ein Weihnachtsgeschenk, dann lange im Bücherregal verschollen, weckte nun die Doku Leben im Schatten der Mafia wieder mein Interesse. „Cosa Nostra“ verspricht eine explosive Mischung aus historischen Fakten und packenden Thriller-Elementen – ein Muss für 2015.

Clara Koisser empfiehlt: „Hirnrissig“ von Henning Beck

Stimmt es wirklich, dass männliche und weibliche Gehirne verschieden denken? Ist Intelligenz angeboren? Und nutzen wir tatsächlich nur zehn Prozent unserer grauen Zellen? Auf meiner Leseliste steht das populärwissenschaftliche Werk „Hirnrissig“ des Neurobiologen Henning Beck ganz oben. Darin räumt er mit den 20,5 größten Neuromythen auf. Ich bin gespannt …

Claudia Riedmann empfiehlt: „Ulysses“ von James Joyce

Laut FAZ das „berühmteste ungelesene Buch der Welt“. Ich hab’s mir schon so oft vorgenommen, begonnen und immer wieder beiseitegelegt. Heuer steht der nächste Versuch an: Der Hörbuchverlag hat das Buch mit 40 Sprechern auf 31 Audio-CDs herausgebracht. Hördauer? Rund 38 Stunden …

Pia Wala empfiehlt: „Krieg und Frieden“ von Leo Tolstoi

Oft begonnen aber nie beendet – „Krieg und Frieden“ von Tolstoi. Der Klassiker fordert mit etwa 500 Charakteren und über 1.500 Seiten seinen Tribut. Der Roman führt die Leserinnen und Leser ins Russland des frühen 19. Jahrhunderts. Der Autor schildert die Geschichte dreier Adelsfamilien, deren Schicksale eng verbunden sind. Heute gilt „Krieg und Frieden“ immer noch als Meisterwerk – und wird 2015 endlich ausgelesen.

Michael Haller empfiehlt: „Moby Dick“ von Herman Melville

Lange aufgeschoben, aber bald nicht mehr aufgehoben: Der amerikanische Klassiker „Moby Dick“ von Herman Melville lässt sich als Buchvorsatz dieses Jahr hoffentlich in die Tat umsetzen. Das Meisterwerk ist eine Mischung aus lyrischer, wissenschaftlicher und philosophischer Erzählweise. Außerdem thematisierte Melville bereits 1851 die (leider immer noch aktuelle) Problematik des Walfangs.

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