Storytelling: Was eine gute Geschichte braucht

Wann funktionieren Geschichten? Hier erfahren Sie, worauf Sie bei Businesstexten für Ihr Unternehmen achten sollten.

Wirkt mein Text authentisch? Passt der Aufbau? Kommt die Botschaft an? Erfolgreiches Storytelling im Business-Kontext überzeugt nicht nur mit kreativen Inhalten. Auch Kriterien wie der Spannungsbogen, der Held und das Setting machen eine gute Story aus.

Bringen Sie die Botschaft auf den Punkt

Damit Ihre Geschichte ankommt, muss sie einfach und nachvollziehbar sein. Cristián Cálvez fasst in seinem Buch 30 Minuten Storytelling zusammen: Drei Sätze und ein Konflikt – das ist der Kern einer Story. Transportieren Sie Ihre Botschaft möglichst direkt – ohne sie umständlich zu erklären. Ein Tipp: Erzählen Sie die Geschichte doch vorab in einem kurzen Facebook-Post.

Bauen Sie Ihre Geschichte logisch auf

Jede gute Story besteht aus drei Teilen: Einleitung, Höhepunkt, Schluss. Gustav Freytag hat dies bereits 1863 in seiner Drama-Pyramide dargestellt. Wie Sie Ihre Geschichte anlegen, ist Ihnen überlassen. Starten Sie zum Beispiel mit einem Knall – einer emotionalen Ausgangssituation, die zum Problem führt und bewegt. Damit holen Sie die Leserinnen und Leser direkt ins Geschehen.

Greifen Sie auf klassische Elemente im Storytelling zurück

Eine starke Hauptfigur, ein Wendepunkt und ein Happy End: Das sind die altbewährten Elemente einer funktionierenden Story. Der Held oder die Heldin – führt durch die Geschichte und weckt Emotionen. Mit Hindernissen oder Konflikten dramatisieren Sie das Thema. Lassen Sie Ihren Helden zum Beispiel zu Beginn tief fallen. Bis zum großen Finale meistert er alle Situationen und geht gestärkt aus der Erfahrung hervor.

Schaffen Sie einen anschaulichen Ort

Den richtigen Schauplatz zu finden, ist genauso wichtig wie die Handlung. Denn über den Ort begreifen Ihre Kunden den Kontext. Geben Sie dem Ort Charakteristika, die für die Handlung relevant sind. Sie sind ein Technik-Unternehmen und produzieren hochspezialisierte Energie-Innovationen? Dann lassen Sie Ihre Geschichte doch mal auf einem erfundenen Planeten oder in der Zukunft spielen.

Erzählen Sie Konkretes

Last but not least: Werden Sie in Ihrer Geschichte konkret! Konkret ist alles, was die Leserinnen und Leser sehen, anfassen, hören oder riechen können. Arbeiten Sie mit Vergleichen, Metaphern, Szenen und aussagekräftigen Details – vom Gesichtsausdruck bis zur Farbe der Schuhe. So ziehen Sie die Leserinnen und Leser in ihren Text und sprechen diese emotional an.

Sie interessieren sich für weitere Themen rund um Storytelling? Dann besuchen Sie uns doch wieder mal auf dem Content Blog der Schreibagentur. Gerne helfen wir Ihnen, abstrakte Themen in ansprechende Geschichten zu packen. Oder melden Sie sich bei mir: Dr. Claudia Riedmann, .

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